Aktuelles

„Grenzen der Mietpreisbremse und mehr am Beispiel Nürnberg“

Eigentümer sind keine „eierlegende Wollmilchsau“

Verein begeht in diesem Jahr sein 125. jähriges Gründungsjubiläum

Nürnberg, 05. Mai 2017. „Die Mietpreisbremse hat ihren Anspruch in Nürnberg komplett verfehlt.“ Das konstatiert Rechtsanwalt Gerhard Frieser, 1. Vorsitzender des Grund- und Haubesitzerverein Nürnberg u. Umgebung e.V. „Wir kennen keinen einzigen Fall, in dem Vermieter und Mieter hier vor Gericht gestritten hätten.“ Haus & Grund Nürnberg ist in Nordbayern der größte Verein seiner Art und begeht in diesem Jahr sein 125 - jähriges Gründungsjubiläum. 

Im Übrigen hilft die Mietpreisbremse nur den „reichen“ Mietern. Aus Studien für Nürnberg (Gewos 2015 und „Wohnungsmarktbeobachtung“ 2016“) lässt sich entnehmen, dass die Kosten für das Wohnen allenfalls nur dort über dem Durchschnitt liegen, wo auch die kaufkräftigsten Mieter wohnen (Nordstadt, Nordosten). In der Südstadt oder dem Südwesten liegen sogar die Angebotsmieten zu einem Drittel unter den Mietspiegelwerten (siehe Anlagen).

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Richtiges Heizen spart Geld

Die Energiekosten in deutschen Haushalten entfallen vor allem auf die Heizung und Warmwasserbereitung. Besonders im Winter steigt damit der Verbrauch. Für alle, die Kosten einsparen möchten, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) wertvolle Tipps zusammengestellt.

1) Nicht zum Fenster hinaus heizen: Dauerhaft gekippte Fenster tauschen nur wenig Luft aus, lassen dafür aber die Wände auskühlen. Dies erhöht den Wärmebedarf angrenzender Räume sowie den Energiebedarf und die Zeitdauer für die Wiederaufheizung. Besser ist es, die Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit zu öffnen oder durch das gleichzeitige Kippen mehrerer Fenster für eine gezielte Querlüftung des gesamten Raums zu sorgen.

2) Schotten dicht: Wer über Nacht die Rollläden schließt, hält mehr Wärme im Gebäude – vor allem bei älteren Fenstern. Gardinen sollten nicht vor den Heizkörpern hängen, da sich sonst die warme Luft nicht verteilen kann. Noch etwas mehr lässt sich einsparen, wenn die Heizung über Nacht abgesenkt wird. Um die Gefahr der Schimmelbildung zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur dabei in der Regel aber nicht auf Werte unter 16 Grad sinken.

3) Richtig temperieren: Zu warme Räume erhöhen den Energieverbrauch. Jeder Grad weniger spart etwa sechs Prozent ein. Es gilt daher, in jedem Raum die niedrigste Temperatur einzustellen, bei der das Komfortempfinden noch erfüllt ist. Wer seine Türen geschlossen hält, verhindert Wärmeverluste. Das gilt auch für Keller- und Dachbodenfenster.4)

4) Die Luft muss raus: Um eine effektive Wärmeverteilung zu sichern, darf im Wasserkreislauf des Heizsystems keine Luft enthalten sein. Daher sollten die Heizkörper von Zeit zu Zeit entlüftet werden. Vor und nach dem Entlüften, aber auch unabhängig davon, sollte der Wasserdruck im Heizungssystem regelmäßig kontrolliert werden. Den richtigen Druck kennt der SHK-Fachbetrieb.

5) Alt gegen neu: Ist die Heizung älter als 20 Jahre, empfiehlt sich eine Modernisierung. Ein effizienter Öl-Brennwertkessel spart im Vergleich zu einem alten Standardkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff. Wer sich für eine Heizungsmodernisierung entscheidet, wird durch Fördermittel unterstützt, etwa im Rahmen der IWO-Aktion „Deutschland macht Plus!“.

Mehr unter www.zukunftsheizen.de.

Positionspapier „Soziale Wohnungspolitik“

In jüngster Zeit sieht sich der Staat immer mehr in der Pflicht, selbst Wohnungen zu bauen beziehungsweise dafür zu sorgen, dass günstiger Wohnraum geschaffen wird. In dem neuen Positionspapier setzt sich Haus & Grund Deutschland kritisch mit diesem Thema auseinander.

Neuer Mietenspiegel 2016 für Nürnberg

Seit dem ersten August gibt es den neuen Nürnberger Mietenspiegel 2016. Er ist zwar grds. nur als Richtlinie zu verstehen, dennoch dient er als Orientierungs-grundlage für Mietpreise in Sachen Mietpreisbremse bei Neuvermietungen beziehungsweise bei Mieterhöhungen. Alle vier Jahre wird der Mietenspiegel wie jetzt 2016 mittels Basiserhebung neu erstellt u. dann nach zwei Jahren fort-geschrieben. Wer den neuen Mietenspiegel mit dem von 2014 vergleicht, wird feststellen, dass sich einiges geändert hat.

Mietsteigerungen

Laut Mietenspiegel 2016 sind im Zeitraum von zwei Jahren die Preise für neu vereinbarte Wohnungsmieten um durchschnittlich 6,6 Prozent gestiegen (Details – siehe Pressemitteilung der Stadt Nürnberg ).

Ob aber im Einzelfall eine Erhöhung festzustellen ist, hängt sehr stark von der Bewertung nach dem neuen Ausstattungskatalog ab.

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BGH - Update Wohnraummietrecht

Einladung zum Seminar (in Zusammenarbeit mit dem „VDIV Bayern e.V.“)

  • Zielgruppe u.a.: Verwalter (privat/gewerblich), Sachbearbeiter in Immobilienfirmen
  • Referent: RA Gerhard Frieser
  • Zeit & Ort: Donnerstag, der 12.01.2017 von 10.00 Uhr - 15.30 Uhr
    Geschäftsstelle Haus & Grund Nürnberg, II OG Konferenzraum,
    Färberplatz 12, 90402 Nürnberg
  • Parkmöglichkeiten: PH Jakobsmarkt oder Sterntor
  • Gebühr: Mitglieder des VDIV (Verband der Immobilienverwalter) Bayern e.V. € 117,81.- inkl. MwSt.
  • Sonstige: € 208,25.- inkl. MwSt.

Anmeldung per Fax an folgende Nummer: 089/ 5 50 12 07

Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle unter der Rufnummer 089 / 5998845-0 zur Verfügung.

Inhalt:
Im Berufsalltag eines privaten Vermieters oder gewerblichen Verwalters wird es immer schwieriger, sich hinsichtlich relevanter Rechtsprechung und in Anbetracht ständig neuer Gesetze am laufenden zu halten. Dies liegt nicht zuletzt an der immer unübersichtlicher werdenden Rechtsprechung des BGH´s.

Das Seminar bespricht die wichtigsten Entscheidungen des BGH´s 2015/2016 aus den Bereichen Mietvertrag, Schönheitsreparaturen, Betriebskosten, Kündigung u. Modernisierung, nicht ohne auch auf grds. Fragen u. Probleme bei der Vermietung v. Wohnraum einzugehen.

Weiter werden die Gesetzesänderungen soweit mietrechtlich relevant und die ersten Erfahrungen mit der Einführung der Mietpreisbremse thematisiert.

Vermieter müssen Einzug eines Mieters bestätigen

Neues Melderecht ab 1. November 2015

Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug müssen sich die Mieter bei der zuständigen Behörde anmelden. Ab dem 1. November 2015 benötigen sie hierfür eine Bestätigung des Vermieters. Darauf weist der Verband Haus & Grund Deutschland hin. Ein Auszug muss nur gemeldet und vom Vermieter bestätigt werden, wenn der Mieter ins Ausland zieht. Haus & Grund rät allen Vermietern, ihrer Mitwirkungspflicht bei der Anmeldung nachzukommen und die Bestätigung rechtzeitig abzugeben. Ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.

Ein neuer Mieter ist verpflichtet, sich um die erforderlichen Unterlagen für die Anmeldung zu kümmern. Sein Vermieter muss ihn dabei lediglich unterstützen. Der Vermieter kann den Einzug eines neuen Mieters auch elektronisch bestätigen. Vermieter, die diesen Weg wählen möchten, sollten sich vorab bei ihrer Meldebehörde über die technischen Details informieren.

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Klage gegen Mietpreisbremse eingereicht

Haus & Grund unterstützt private Vermieterin

Eine private Vermieterin hat gegen die Berliner Verordnung zur Umsetzung der Mietpreisbremse Klage eingereicht. Der Eigentümerverband Haus & Grund unterstützt diese Klage. „Wir halten die gesetzliche Regelung des Bundes zur Mietpreisbremse ebenso für rechtswidrig wie auch die in Berlin erfolgte Umsetzung. Wir begrüßen die nun anstehende gerichtliche Klärung und hoffen, dass diese insgesamt schädliche Regelung letztlich gekippt wird“, erläuterte Haus & Grund Hauptgeschäftsführer Kai Warnecke heute in Berlin.

Nach Auffassung von Haus & Grund wirkt die Mietpreisbremse aus den folgenden Gründen dem Ziel entgegen, in angespannten Wohnungsmärkten für ausreichend Wohnraum zu fairen Preisen zu sorgen:

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Maklersuche leicht gemacht

Maklersuche leicht gemacht

 

Wer eine Immobilie möglichst zeitnah und zu einem guten Preis verkaufen oder zu einer angemessenen Miete vermieten möchte, dem kann die Hilfe eines Maklers unter Umständen Zeit, Geld und Nerven sparen. Die Qualität der Arbeit eines Mak-lers lässt sich zwar leider nicht auf den ersten Blick erkennen. Um Ihre Mitglieder bei der Suche nach einem guten, seriösen und kom-petenten Makler zu Unterstützen hat Haus & Grund Bayern den Flyer „Maklersuche leicht gemacht!“ erstellt.

Der Flyer greift die wichtigsten Fragen rund um die Maklersuche auf. Flyer „Maklersuche leicht gemacht!“ Hier klicken

 

Presseinformation: Haus & Grund zur Mietpreisbremse ab 01.08.2015

Die Mietpreisbremse für Bayern ist hemmungslose Klientelpolitik

Die Einführung der Mietpreisbegrenzung bei der Wiedervermietung (Mietpreisbremse) auch für Nürnberg und weiteren 143 Gemeinden ab 01.08.2015 durch das Bay. Kabinett ist der letzte Akt hemmungsloser Klientelpolitik, die die wahre Situation am Wohnungsmarkt ignoriert und an den wirklichen Problemen vorbeigeht, so RA Gerhard Frieser, Vorsitzender von Haus & Grund Nürnberg. Hier wird den Vermietern einseitig die Last für jahrzehntelanges Versagen in der Wohnungspolitik durch Bund, Land u. Kommune aufgebürdet.

„Zudem ist die Mietpreisbremse schlechthin ungeeignet, die mit ihr verfolgten Ziele zu erreichen, also eine angebliche Wohnungsnot zu bekämpfen und den Markt für einkommens-schwächere Bevölkerungsgruppen zu öffnen“, führt Frieser weiter aus. „Auch die Verdrängung ärmerer Bewohner durch den Zuzug wohlhabenderer Bevölkerungsgruppen, die Gentrifizierung, lässt sich so nicht verhindern“. Vielmehr begünstigt die Mietpreisbremse die weitere Wohnraumverknappung und fördert die qualitative Verschlechterung des Mietwohnungsbestandes.

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Private Vermieter: Langfristige Mietverhältnisse wichtiger als hohe Rendite

Jährliche Modernisierungsquote zwischen 2 und 4 Prozent

Für die privaten Vermieter sind langfristige Mietverhältnisse wichtiger als hohe Renditen. Das zeigt eine repräsentative Vermieterbefragung von Haus & Grund Deutschland, die der Verband Anfang März in Berlin vorgestellt hat. In 48 Prozent der erfassten Mietverhältnisse wurde die Miete seit Vertragsschluss nicht erhöht. „Die Ergebnisse zeigen, dass die privaten Vermieter keine Renditehaie sind, vor denen Mieter geschützt werden müssten“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann die Ergebnisse. 27 Prozent der befragten Vermieter gaben an, ausschließlich bei einem Mieterwechsel die Miete zu erhöhen. „Dies zeigt, dass die privaten Vermieter sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und gewissenhaft damit umgehen“, resümierte der Verbandschef.

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